Diese AGB gelten für die Nutzung der Software NAVO („Dienst“) der DS Bautechnik GmbH („Anbieter“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Mit der Registrierung legt der Kunde ein Kundenkonto an. Der Vertrag über die Nutzung kommt mit der Bestellung („zahlungspflichtig bestellen“) zustande. Der Zugang wird nach Zahlungseingang freigeschaltet, soweit nicht anders angegeben.
Der Anbieter stellt den Dienst über das Internet bereit (Software as a Service) mit einer Verfügbarkeit von 98 % im Jahresmittel, ausgenommen angekündigte Wartungsfenster. Enthalten sind eine eigene Umgebung mit getrennter Datenbank, unbegrenzte Benutzer, tägliche Datensicherung und Updates.
Es fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 999,00 € sowie eine Nutzungsgebühr von 99,00 € pro Monat an, jeweils zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Nutzungsgebühr wird jährlich im Voraus berechnet (1.188,00 € netto). Die Zahlung erfolgt per PayPal oder Überweisung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung. Die Einrichtungsgebühr wird nicht erstattet.
Die Laufzeit beträgt zwölf Monate ab Freischaltung und verlängert sich jeweils um zwölf Monate, wenn der Kunde nicht vor Ablauf im Kundenkonto oder in Textform kündigt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen nach Ablauf der Laufzeit darf der Anbieter den Zugang sperren; die Daten bleiben erhalten.
Der Kunde hält Zugangsdaten geheim, ist für die gespeicherten Inhalte verantwortlich und prüft Belege – insbesondere Rechnungen, E-Rechnungen und Zahlungsdateien – vor ihrer Verwendung. Steuer- und handelsrechtliche Aufbewahrungspflichten erfüllt der Kunde selbst; der Dienst unterstützt ihn dabei.
Der Kunde kann seine Daten jederzeit exportieren. Nach Vertragsende werden die Daten nach 30 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht des Anbieters entgegensteht.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die Vergütung der letzten zwölf Monate.
Für personenbezogene Daten, die der Kunde im Dienst verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags ist.
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters.